Gout Sheraton

HOTEL

war das Thema der "gout" Ausstellung im Sheraton Hotel, kuratiert von Martin Liebscher. 
Transient Rooms, Durchgangsräume. 
Zahlreiche Künstler  wie Eduard Hopper, Martin Kippenberger, Sophie Calle, oder Hans-Peter Feldmann haben über HOTEL gearbeitet. Die Studenten haben die Möglichkeit eine Nacht im Sheraton zu verbringen und während des Hotelaufenthalts in der eigenen Stadt eine Arbeit oder Projekt zu entwickeln. In der eigenen Stadt Gast im Hotel zu sein, verändert den Blick auf Heimat und die Blindheit gegenüber dem Alltäglichen. Offenbach als Transit Erfahrung, ein Seitenwechsel. 
Offenbachs Plätze sind Flächen, bekleckert mit Waschbeton-Pflanzen um dem Horror Vacui zu entgegnen.  Das Hotelzimmer ist artgleich einem Flughafengebäude, Räume, die benutzt werden, allein um den Ort gleich wieder zu verlassen. Ein größtmöglichster neutraler Raum, der sich jedem Dahergelaufenen anbietet. So ist das Hotelzimmer auch der White Cube, der kleinste gemeinsamen Nenner. Es kann ein Zuhause sein, eine Camera Obscura, ein Ort der Projektionen.
HOTEL für Gestaltung_of main

Nov. 2009 - Okt. 2010
Kuratiert von Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher

Teilnehmer:

Karolin Back
Mira Bussemer
Jos Diegel
Oliver Dignal
Eugen El
Max Eulitz
Ornella Fieres
Nicolas Kremershof
Nicole Landwehrs
Michael Mamica
Emilia Neumann
Patrick Raddatz
Sertan Satan
Simone Schulz
Stefan Stark
Klasse Prof. Rotraut Pape
Eugen EL

Patrick Raddatz